Zeiten der Veränderung

“Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen…” Chinesische Weisheit

Dies ist einer meiner liebsten Weisheiten, weil sie sehr viel Wahrheit enthält. Ich möchte über Veränderungen schreiben, weil wir immer wieder diesen Zeiten ausgesetzt sind. Alles ist im Wandel, nichts bleibt für immer und nichts bleibt wie es war, denn wie ein griechischer Philosoph sagte:

Das einzige Konstante im Universum ist die Veränderung!

Aus meinem Leben könnte ich Dir sehr viel berichten, wieviel sich verändert hat, wie oft ich mich dem Wandel hingeben musste oder wollte. Die Frage ‚Warum ich?‘ oder ‚Warum ist das passiert?‘ oder ‚Wie kann ich dies ändern?‘ hatte ich sehr oft gestellt und vieles konnte ich nicht verstehen und wusste keine Antworten darauf… und dieser Moment der Leere ist oft nicht einfach auszuhalten. Wahrscheinlich hast Du, lieber LeserIn auch viele solche Momente erlebt.

Ob Du für Dich selber eine Veränderung wünschst, weil Du gewisse Dinge nicht mehr willst oder quasi „gezwungen“ wirst von Ereignissen von aussen, sie haben beides etwas gemeinsam: man muss sich von einem Punkt lösen und in Bewegung kommen. Das sind dann wohl die Momente, die sich wie in einem Schüttelbecher anfühlen :-)

Ist Wandel oder Veränderung was Schlechtes?

Ganz klar nein, obwohl Du im Moment vielleicht dies so empfindest. Diese Momente können sehr schwierig sein, denn es erfordert Vertrauen in sich selber und vorallem Vertrauen in die höhere Macht, dass alles seine Richtigkeit hat. Oft aber kämpfen wir gegen die Veränderung an, weil wir es nicht wahrhaben wollen, Angst haben oder es nicht akzeptieren können. Ja auch ich kenne diese Momente sehr gut, wo alles hereinbricht und nicht verstehe, warum gewisse Dinge so sind wie sie sind. Das darf auch absolut sein, dass man einfach nicht weiter weiss.

Ich gehöre nicht zu denen, die alles irgendwie schön redet oder unterdrücken möchte. Man darf auch mal Dampf ablassen und sagen: Hey sch…., was soll dass denn jetzt? Die Emotion muss zuerst mal raus, sei es mit schreien, weinen oder niederschreiben. Ganz ganz wichtig, die Emotionen NICHT an jemand anderen rauslassen. Wenn Du was zu klären hast mit einer Person, mache dies stets mit Respekt und mache den anderen NICHT dafür verantwortlich. Es geht immer um Dich selber.

Das entscheidende ist jetzt, nicht in den Emotionen stecken zu bleiben. Dies ist wohl der schwierigste Teil, denn dies ist dann die bekannte Opferhaltung, wo dann das jammern beginnt und von der viele nicht mehr rauskommen. Viele verschliessen sich dann auch und bauen Mauern um sich herum. In diesem Zustand tut Veränderung noch mehr weh und vorallem, die Situation kann sich in einem verhärtenden Zustand nur schwer lösen. Und das schlimmste an der Opferhaltung ist, durchs jammern kreirst Du bereits wieder negatives.

Wie kannst Du mit Veränderung umgehen?

Nun ein Rezept in diesem Sinne gibt es nicht, aber ich kann Dir näherbringen, wie ich damit umgehe. Wie bereits oben geschrieben, lasse ich die erste Emotion raus und benenne sie auch so, wie ich es empfinde. Du kannst das auf Deine Weise tun. Viele machen dann zum Beispiel Sport, da sich beim Sport die gestaute Energie abbauen kann.

In denen Momenten, wo Dir die Klarheit fehlt, ist es wichtig, dass Du diesen Zustand nicht bekämpfst. Versuche in die annehmende Haltung zu gehen, indem Du Dir sagst: Ja, ich weiss im Moment nicht wie und warum, und ich muss es jetzt auch noch nicht wissen. Verhärte Dein Herz nicht sondern gesteh ihm zu, dass es Angst oder Unsicherheit fühlen darf. Damit schaust Du quasi dem Sturm ins Auge, erst dann kann er sich auflösen.

Anstatt Dich dann zu fragen, ‚Warum ist mir das passiert?‘, frage:

Wie kann es jetzt noch besser werden?

Es ist für mich zu einem Mantra geworden, das ich jeden Tag verwende, egal ob grade etwas negatives oder positives passiert ist. Dies ist eine absolut geniale Frage, ich habe ihn von Dain Heer (ein bekannter Autor aus Amerika). Diese Frage wirkt wirklich oft Wunder, weil Du mit dieser Frage aussendest, dass etwas besseres kommen darf.

Betrachte Veränderung als etwas natürliches und positives. Du wirst ihnen nicht entgehen können, also kannst Du gleich aufhören gegen sie anzukämpfen. Die Frage ist also nicht, ob es geschieht sondern wie es geschieht. Ich schaue die Lektionen heute als Challenge an. Wir sind schliesslich da um Erfahrungen zu machen und zu wachsen. Da gehört alles dazu, gutes und schlechtes. Wie kannst Du sonst das eine vom anderen unterscheiden? Du kannst die Momente, in denen es Dir gut geht auch viel mehr geniessen. Versuche in jeder Situation den Segen zu erkennen, da es in jedem Ereignis eine wertvolle Erkenntnis zu entdecken gilt…. auch wenn Dein bewusster Verstand vielleicht rebelliert, wenn Du das liest. Letztendlich wenn Du die Challenge gemeistert hast, gehst Du gestärkt voran und Du gewinnst an Selbstachtung und Selbstvertrauen. Es bringt Dich auf jeder Ebene Deines Seins weiter und neues kann entstehen.

Und das wichtigeste zum Schluss…. Vertraue in Deine Führung. Egal ob Du an Gott glaubst oder an Engel oder eine höhere Macht, sei Dir einfach bewusst, Du bist geführt. Aus meinem Leben kann ich sagen, dass wirklich alles, was im Moment negativ schien, immer zu etwas Gutem geführt hat. Vertraue darauf, es hat alles seinen Grund.

Ich danke Dir dafür, dass Du Dir Zeit genommen hast meinen Blog Beitrag zu lesen. Ich hoffe sehr, dass ich Dich bereichern durfte :-) Wenn er Dir gefallen hat, darfst Du ihn gerne teilen oder mir unten im Kommentar von Deinen Erfahrungen berichten…

Herzlich

Deine Gabriela

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